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"Aber das ist nicht alles: Das ist Teil eines Ökosystems für die Digitalwirtschaft.

  • Sicherheitskontrollen und Videoüberwachung in Grenzcasinos
  • Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Polizeibehörden
  • Geldwäscheprävention (GWG) und Meldeverpflichtungen
  • Hausverbote und ihre Durchsetzung über Ländergrenzen hinweg
  • Notfallpläne und Evakuierungswege in internationalen Casino-Komplexen

Mit einer starken Spielwirtschaft, einer starken IT- und Kommunikationsinfrastruktur und einer starken Finanzwirtschaft haben wir alles, was wir brauchen, damit die Digitalwirtschaft in Malta weiter wächst." Doch nicht immer wächst die Branche der Online-Spiele in die richtige Richtung, denn sie zieht auch Kriminelle an. Längst hat die italienische Mafia entdeckt, dass man via Malta gute Geschäfte machen und Geld waschen kann. Vor wenigen Monaten erst machte der Rückzug von fünf Online-Wett-Anbietern aus Malta Schlagzeilen, weil sie im Rahmen italienischer Antimafia-Ermittlungen in den Fokus geraten waren. Im vergangenen Jahr hatten Staatsanwälte in Palermo die Absicht einiger Clans aufgedeckt, massiv in die maltesische Online-Spiel-Wirtschaft zu investieren. Die Operation hatte den passenden Titel "Game over", gegen 30 Personen wurde ermittelt. Auffällig ist, dass die maltesischen Behörden solche Verbindungen meist erst abstreiten und oft erst dann einschreiten, wenn die Beweise aus dem Ausland, zum Beispiel aus Italien, erdrückend sind. Der Rechtsanwalt macht seine Geschäfte vor allem in der Onlinespiel- und –wettbranche: "Diese Industrie hat, wie viele andere, einige unerwünschte Personen angezogen. Aber wenn man das in Malta in den Fokus rückt, ist man auf dem Holzweg", so der Anwalt Scicluna. Aber wenn man sich die maltesische Spielaufsichtsbehörde anschaut, und wie sie im Verhältnis zu anderen Regulierungsbehörden aufgestellt ist, mit ihren Möglichkeiten sich durchzusetzen und ihrem tatsächlichen Eingreifen in den Markt, dann schneidet sie sehr gut ab." Das Geschäftsmodell, auf das Malta und Steueroasen wie Gibraltar setzen, funktioniert vor allem, weil die Welt der Online-Wetten eine Grauzone ist. Private Spielhallen, Spielautomaten und das Internet-Glückspiel haben das Zeitalter der repräsentativen Spielbanken in mondänen Kurhäusern zunehmend abgelöst, so Ingo Fiedler, Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Hamburg: "Ja, wir dürfen uns nichts vormachen. Das staatliche Spielcasino, das sind noch fünf Prozent vom Gesamtmarkt. Gar nicht so sehr wegen des Online-Glücksspiels.

Weitere Reiseinfos zum Urlaubsziel

Und es ist nicht nur der deutsche Staat, der an der Anarchie im Online-Glücksspiel von ausländischen Standorten aus mitverdient. Profiteure sind auch die Banken und Zahlungsdienstleister. Kreditkartenunternehmen etwa kassieren für alle Geldtransfers zwischen Online-Zockern in Deutschland und den Casinos beziehungsweise den Wettanbietern besonders hohe Gebühren.Ingo Fiedler: "Zahlungsdienstleister staffeln ihre Vermittlungsgebühren nach dem Risikoprinzip. Bei Online-Glücksspielen werden die Risiken von Betrug sowie die rechtlichen Risiken der Transaktion von Geldern für ein potentiell illegales Angebot mit eingepreist." Ingo Fiedler: "Zahlungsdienstleister staffeln ihre Vermittlungsgebühren nach dem Risikoprinzip. Von 100 Euro, die ein Online-Spieler in Deutschland an ein Casino auf Malta überweist, kassieren die Dienstleister fünf bis sechs Euro Gebühren.

Intransparente Bonusbedingungen

Die Unternehmen verdienen an der Spielsucht mit, und das gleich zweifach: Denn ein Teil der Glücksspieleinsätze wird wiederum als Gewinn an die Zocker in Deutschland zurücküberwiesen. Und jede Transaktion in diesem staatlich nicht regulierten Markt steigert die Umsätze der Finanzdienstleister. Ingo Fiedler: "Da nicht alle eingezahlten Gelder komplett verspielt werden, sondern Gewinne auch ausgezahlt werden, bleibt am Ende des Tages ein sehr großes Stück vom Kuchen des Online-Glücksspielgeschäfts bei den Zahlungsanbietern hängen. Insgesamt schätze ich die Umsätze durch Zahlungsabwicklung mit nicht in Deutschland lizensierten Angeboten auf rund 350 Millionen Euro pro Jahr." Sven Giegold, der grüne Europaabgeordnete, bringt die Sache so auf den Punkt: "Also, die Banken verdienen sich eine goldene Nase mit einem Geschäft, das illegal ist." Solange der Markt in Deutschland nicht reguliert sei, meint Sven Giegold. Eine Möglichkeit könnte sein, Zahlungswege zu blockieren, sagt der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Ingo Fiedler.

Keine Live Games und Progressive Jackpots

Allerdings habe auch das in den Ländern, die es versucht hätten, nicht wirklich funktioniert. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn - kurz BaFin - erklärte dem Deutschlandfunk, dass sie zurzeit wenig Handhabe sehe, die Zahlungen zu stoppen. Sie sieht beim Internet-Glückspiel keine "strafbare Vortat", etwa den Tatbestand der Geldwäsche, der ein Einschreiten der Behörde erfordere. Der Wirtschaftswissenschaftler Ingo Fiedler, stellt klar: "Das Glücksspielrecht ist nationalstaatliches Recht, während der Finanzmarkt europaweit, Binnenmarktrichtlinie ist. Wenn wir also die deutsche Aufsicht, die BaFin haben, die kann natürlich etwas zu den in Deutschland registrierten Zahlungsdienstleistern sagen, die eine sogenannte ZAG-Lizenz halten, die kann aber nichts zu denen sagen, die auf Zypern sitzen oder in Malta sitzen. Auch, aber im Wesentlichen wegen der privaten Spielhallen", erklärt Fiedler.

Starburst – beliebtes Automatenspiel im Casino in Tschechien

Hessen hat wie andere Bundesländer in dieser Frage nämlich vollständig versagt." Der Druck der Opposition scheint kaum nötig. Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer verliert seinerseits die Geduld. Denn er sieht durch die privaten Wettanbieter auf Malta und in Gibraltar die 120 Millionen Euro in Gefahr, die die staatliche Gesellschaft "Lotto Hessen" bisher jährlich in die öffentlichen Kassen spülte. "So und nun sehen wir, dass der Markt uns über das Ausland und das Internet langsam Lotto ausräubert. Und wenn die Bundesländer nicht langsam aus dem Quark kommen, gemeinschaftlich darauf zu reagieren, sind wir an der Stelle genauso wieder zu spät und zum Schluss wundern sich dann alle Beteiligten, dass die das, was sie gerne verteidigen wollten, schon längst verloren haben." Glücksspielanbieter, gleich wo sie ihren Firmensitz haben, können auch für ihr Angebot im Netz werben, ohne dass deutsche Behörden regulierend eingreifen könnten.

Die Spielbank Monte-Carlo – Spielplatz der Reichen und Schönen

Ein "rechtsfreier Raum", sagt der hessische Finanzminister, es werde Zeit, die Anarchie zu beenden. Eine Anarchie, an der die Finanzminister hierzulande jedoch unter Umständen mitverdienen. Einige ausländische Glückspielveranstalter, Anbieter von Online-Wetten, zahlen Umsatzsteuer an die Finanzämter - obwohl sie in einer rechtlichen Grauzone am Werk sind. Ob sie zur Zahlung verpflichtet sind, ist offen. In einem aktuellen Verfahren vor dem Niedersächsischen Finanzgericht soll das geklärt werden.

5️⃣ Wie viele Spielbanken gibt es weltweit?

Dass manche Unternehmen cas seriose casinos online schon jetzt Steuern an den deutschen Fiskus abführen, sei eine Art vorbeugende Maßnahme, meint Ingo Fiedler, Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Hamburg. Dahinter stecke Kalkül mit Blick auf die laufenden, politischen Beratungen rund um einen Glücksspiel-Staatsvertrag für Deutschland: "Der Gedanke dabei ist, Problemen bei der späteren Lizenzvergabe vorzubeugen". Nach dem Motto: Wer zahlt, kann bleiben und bekommt eine Lizenz. Dass sich die deutschen Steuerbehörden darauf einlassen, dass sie an Online-Wetten "verdienen", für die es derzeit hierzulande keine Lizenzen gibt, löst beim grünen Europaabgeordneten Sven Giegold Kopfschütteln aus: "Das ist natürlich nicht ohne Ironie, dass der Staat sagt: Wenn etwas illegal ist, dann wollen wir wenigstens daran mitverdienen. "Und es ist nicht nur der deutsche Staat, der an der Anarchie im Online-Glücksspiel von ausländischen Standorten aus mitverdient. Und weiter: "Im Spielcasino werden 80 Prozent der Umsätze mit Automaten gemacht und da die Tischspiele natürlich deutlich kostenintensiver sind, fast der Großteil des gesamten Gewinns. Und die Automaten haben einfach große Konkurrenz in den privaten Spielhallen. Die privaten Spielhallen sind 55 Prozent des gesamten deutschen Glückspielmarktes.

Land Dresscode Fotoverbot Mindestspieleinsatz
Deutschland Gehoben Absolut €5
Österreich Smart Casual Ja €2
Schweiz Business Casual Ja CHF 5
Frankreich Eleganz erwartet Streng €10

Dann haben wir noch einen sehr großen Bereich Lotterien. Und der Rest sind dann Sportwetten und Online-Glücksspiele, die Spielcasinos sind verschwindend unwichtig." Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2006 schränkte das bis dahin noch geltende cas casino deutschland schweiz staatliche Lotteriemonopol stark ein. Im anschließend von den Bundesländern verabschiedeten Glückspielstaatsvertrag wurden damit staatlichen Anbietern Sportwetten im Internet verboten. Die in Deutschland nicht lizensierten Internet-Wettanbieter, die nun von Malta und Gibraltar aus den Sportwetten-Markt erobern, drängen so auch die staatlichen Lotterien zurück.

Die Auswahl an ADMIRAL Casinos unweit von Furth im Wald – Ausflug ins Casino nach Tschechien

"Aber das ist nicht alles: Das ist Teil eines Ökosystems für die Digitalwirtschaft. Mit einer starken Spielwirtschaft, einer starken IT- und Kommunikationsinfrastruktur und einer starken Finanzwirtschaft haben wir alles, was wir brauchen, damit die Digitalwirtschaft in Malta weiter wächst." Doch nicht immer wächst die Branche der Online-Spiele in die richtige Richtung, denn sie zieht auch Kriminelle an. Längst hat die italienische Mafia entdeckt, dass man via Malta gute Geschäfte machen und Geld waschen kann. Vor wenigen Monaten erst machte der Rückzug von fünf Online-Wett-Anbietern aus Malta Schlagzeilen, weil sie im Rahmen italienischer Antimafia-Ermittlungen in den Fokus geraten waren. Im vergangenen Jahr hatten Staatsanwälte in Palermo die Absicht einiger Clans aufgedeckt, massiv in die maltesische Online-Spiel-Wirtschaft zu investieren.

King's Prague

Die Operation hatte den passenden Titel "Game over", gegen 30 Personen wurde ermittelt. Auffällig ist, dass die maltesischen Behörden solche Verbindungen meist erst abstreiten und oft erst dann einschreiten, wenn die Beweise aus dem Ausland, zum Beispiel aus Italien, erdrückend sind. Der Rechtsanwalt macht seine Geschäfte vor allem in der Onlinespiel- und –wettbranche: "Diese Industrie hat, wie viele andere, einige unerwünschte Personen angezogen. Aber wenn man das in Malta in den Fokus rückt, ist man auf dem Holzweg", so der Anwalt Scicluna. Aber wenn man sich die maltesische Spielaufsichtsbehörde anschaut, und wie sie im Verhältnis zu anderen Regulierungsbehörden aufgestellt ist, mit ihren Möglichkeiten sich durchzusetzen und ihrem tatsächlichen Eingreifen in den Markt, dann schneidet sie sehr gut ab." Das Geschäftsmodell, auf das Malta und Steueroasen wie Gibraltar setzen, funktioniert vor allem, weil die Welt der Online-Wetten eine Grauzone ist.

Spielbanken nach Bundesländern

Private Spielhallen, Spielautomaten und das Internet-Glückspiel haben das Zeitalter der repräsentativen Spielbanken in mondänen Kurhäusern zunehmend abgelöst, so Ingo Fiedler, Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Hamburg: "Ja, wir dürfen uns nichts vormachen. Das staatliche Spielcasino, das sind noch fünf Prozent vom Gesamtmarkt. Gar nicht so sehr wegen des Online-Glücksspiels. Auch, aber im Wesentlichen wegen der privaten Spielhallen", erklärt Fiedler. Und weiter: "Im Spielcasino werden 80 Prozent der Umsätze mit Automaten gemacht und da die Tischspiele natürlich deutlich kostenintensiver sind, fast der Großteil des gesamten Gewinns. Während der staatliche Anbieter "Lotto Hessen" 20 Prozent seiner Gewinne für gemeinnützige Zwecke ausschüttet, müssten die Internet-Firmen mit Sitz im Ausland keine Abgaben zahlen, beklagt der hessische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende von "Lotto-Hessen", Thomas Schäfer von der CDU. "Derjenige, der sich einer staatlichen Lizensierung unterzieht, der bestimmte Mindestbedingungen erfüllt, so wie wir das bei den Sportwetten-Regulierungsvorschlägen hatten, der auch bereit ist, seine Abgaben zu bezahlen, seinen steuerlichen Pflichten zu genügen, so dass es eine Wettbewerbsgleichheit gibt", sagt der CDU-Politiker. "Wir haben im Moment das große Problem, Abgaben zahlen die Wettbewerber nicht und gleichzeitig kann er (Lotto, Anmerk. d. Red) geringere Gewinnquoten als die Illegalen." Er ist parlamentarischer Geschäftsführer der größten Oppositionsfraktion im hessischen Landtag, der SPD-Fraktion. Ihm sind vor allem die Anbieter privater Sportwetten im Internet ein Dorn im Auge: "Wir erwarten, dass der Bereich der Sportwetten nicht weiter im Graubereich liegt. Das ist alles illegal, was Tipico, was Bet and Win durchführen. Wir wollen, dass, wenn diese Anbieter in Deutschland tätig sind, das nach klaren Regeln, nach Standards geht und dass diese Anbieter vor allem auch Steuern zahlen, so wie es Lotto und Toto macht." Rudolph sagt: "Weil dieser graue Markt wächst und Toto und Lotto befürchtet zu Recht aus unserer Sicht, dass es starke Einbußen gibt.

Fazit: Viel Sicherheit steht einigen Einschränkungen gegenüber

Und deswegen liegt die Hand des Handelns jetzt bei den Bundesländern und wir erwarten von Hessen endlich konstruktive Lösungen und keine Sonderwege. Hessen hat wie andere Bundesländer in dieser Frage nämlich vollständig versagt." Der Druck der Opposition scheint kaum nötig. Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer verliert seinerseits die Geduld.

  • Architektonisch auffällige Casino-Gebäude in Grenzregionen
  • Historische Spielbanken in Grenzstädten (z. B. Baden-Baden)
  • Moderne Casino-Resorts an der deutsch-polnischen Ostseeküste
  • Integration von Casinos in bestehende Kur- und Thermenlandschaften
  • Umbaumaßnahmen und Erweiterungen grenznaher Spielbanken

Denn er sieht durch die privaten Wettanbieter auf Malta und in Gibraltar die 120 Millionen Euro in Gefahr, die die staatliche Gesellschaft "Lotto Hessen" bisher jährlich in die öffentlichen Kassen spülte. "So und nun sehen wir, dass der Markt uns über das Ausland und das Internet langsam Lotto ausräubert. Und wenn die Bundesländer nicht langsam aus dem Quark kommen, gemeinschaftlich darauf zu reagieren, sind wir an der Stelle genauso wieder zu spät und zum Schluss wundern sich dann alle Beteiligten, dass die das, was sie gerne verteidigen wollten, schon längst verloren haben." Glücksspielanbieter, gleich wo sie ihren Firmensitz haben, können auch für ihr Angebot im Netz werben, ohne dass deutsche Behörden regulierend eingreifen könnten. Ein "rechtsfreier Raum", sagt der hessische Finanzminister, es werde Zeit, die Anarchie zu beenden. Eine Anarchie, an der die Finanzminister hierzulande jedoch unter Umständen mitverdienen. Einige ausländische Glückspielveranstalter, Anbieter von Online-Wetten, zahlen Umsatzsteuer an die Finanzämter - obwohl sie in einer rechtlichen Grauzone am Werk sind.

Casino-Standort Landeswährung Akzeptierte Fremdwährungen Umtauschgebühr
Deutsche Spielbanken Euro CHF, USD, GBP 2%
Schweizer Casinos Schweizer Franken EUR, USD 1.5%
Österreichische Casinos Euro CHF, USD 1.8%
Französische Casinos Euro CHF, GBP, USD 2.5%

Ob sie zur Zahlung verpflichtet sind, ist offen. In einem aktuellen Verfahren vor dem Niedersächsischen Finanzgericht soll das geklärt werden. Dass manche Unternehmen cas seriose casinos online schon jetzt Steuern an den deutschen Fiskus abführen, sei eine Art vorbeugende Maßnahme, meint Ingo Fiedler, Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Hamburg. Dahinter stecke Kalkül mit Blick auf die laufenden, politischen Beratungen rund um einen Glücksspiel-Staatsvertrag für Deutschland: "Der Gedanke dabei ist, Problemen bei der späteren Lizenzvergabe vorzubeugen".

Weitere Hotels in der Umgebung

Und die Automaten haben einfach große Konkurrenz in den privaten Spielhallen. Die privaten Spielhallen sind 55 Prozent des gesamten deutschen Glückspielmarktes. Dann haben wir noch einen sehr großen Bereich Lotterien. Und der Rest sind dann Sportwetten und Online-Glücksspiele, die Spielcasinos sind verschwindend unwichtig." Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2006 schränkte das bis dahin noch geltende cas casino deutschland schweiz staatliche Lotteriemonopol stark ein. Im anschließend von den Bundesländern verabschiedeten Glückspielstaatsvertrag wurden damit staatlichen Anbietern Sportwetten im Internet verboten.

Casino Hohensyburg: Ein majestätisches Spiel in Dortmund

Die in Deutschland nicht lizensierten Internet-Wettanbieter, die nun von Malta und Gibraltar aus den Sportwetten-Markt erobern, drängen so auch die staatlichen Lotterien zurück. Während der staatliche Anbieter "Lotto Hessen" 20 Prozent seiner Gewinne für gemeinnützige Zwecke ausschüttet, müssten die Internet-Firmen mit Sitz im Ausland keine Abgaben zahlen, beklagt der hessische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende von "Lotto-Hessen", Thomas Schäfer von der CDU. "Derjenige, der sich einer staatlichen Lizensierung unterzieht, der bestimmte Mindestbedingungen erfüllt, so wie wir das bei den Sportwetten-Regulierungsvorschlägen hatten, der auch bereit ist, seine Abgaben zu bezahlen, seinen steuerlichen Pflichten zu genügen, so dass es eine Wettbewerbsgleichheit gibt", sagt der CDU-Politiker. "Wir haben im Moment das große Problem, Abgaben zahlen die Wettbewerber nicht und gleichzeitig kann er (Lotto, Anmerk. d.

Spielbank Wiesbaden

Red) geringere Gewinnquoten als die Illegalen." Er ist parlamentarischer Geschäftsführer der größten Oppositionsfraktion im hessischen Landtag, der SPD-Fraktion. Ihm sind vor allem die Anbieter privater Sportwetten im Internet ein Dorn im Auge: "Wir erwarten, dass der Bereich der Sportwetten nicht weiter im Graubereich liegt. Das ist alles illegal, was Tipico, was Bet and Win durchführen. Wir wollen, dass, wenn diese Anbieter in Deutschland tätig sind, das nach klaren Regeln, nach Standards geht und dass diese Anbieter vor allem auch Steuern zahlen, so wie es Lotto und Toto macht." Rudolph sagt: "Weil dieser graue Markt wächst und Toto und Lotto befürchtet zu Recht aus unserer Sicht, dass es starke Einbußen gibt. Und deswegen liegt die Hand des Handelns jetzt bei den Bundesländern und wir erwarten von Hessen endlich konstruktive Lösungen und keine Sonderwege. Nach dem Motto: Wer zahlt, kann bleiben und bekommt eine Lizenz. Dass sich die deutschen Steuerbehörden darauf einlassen, dass sie an Online-Wetten "verdienen", für die es derzeit hierzulande keine Lizenzen gibt, löst beim grünen Europaabgeordneten Sven Giegold Kopfschütteln aus: "Das ist natürlich nicht ohne Ironie, dass der Staat sagt: Wenn etwas illegal ist, dann wollen wir wenigstens daran mitverdienen. "Und es ist nicht nur der deutsche Staat, der an der Anarchie im Online-Glücksspiel von ausländischen Standorten aus mitverdient. Und es ist nicht nur der deutsche Staat, der an der Anarchie im Online-Glücksspiel von ausländischen Standorten aus mitverdient. Profiteure sind auch die Banken und Zahlungsdienstleister. Kreditkartenunternehmen etwa kassieren für alle Geldtransfers zwischen Online-Zockern in Deutschland und den Casinos beziehungsweise den Wettanbietern besonders hohe Gebühren.Ingo Fiedler: "Zahlungsdienstleister staffeln ihre Vermittlungsgebühren nach dem Risikoprinzip. Bei Online-Glücksspielen werden die Risiken von Betrug sowie die rechtlichen Risiken der Transaktion von Geldern für ein potentiell illegales Angebot mit eingepreist." Ingo Fiedler: "Zahlungsdienstleister staffeln ihre Vermittlungsgebühren nach dem Risikoprinzip.

Jahr Deutsche Besucher in NL-Casinos Deutsche Besucher in BE-Casinos Deutsche Besucher in FR-Casinos
2023 120.000 45.000 35.000
2024 135.000 50.000 40.000
2025 145.000 55.000 42.000
2026 (Prognose) 160.000 60.000 45.000

Von 100 Euro, die ein Online-Spieler in Deutschland an ein Casino auf Malta überweist, kassieren die Dienstleister fünf bis sechs Euro Gebühren. Die Unternehmen verdienen an der Spielsucht mit, und das gleich zweifach: Denn ein Teil der Glücksspieleinsätze wird wiederum als Gewinn an die Zocker in Deutschland zurücküberwiesen. Und jede Transaktion in diesem staatlich nicht regulierten Markt steigert die Umsätze der Finanzdienstleister. Ingo Fiedler: "Da nicht alle eingezahlten Gelder komplett verspielt werden, sondern Gewinne auch ausgezahlt werden, bleibt am Ende des Tages ein sehr großes Stück vom Kuchen des Online-Glücksspielgeschäfts bei den Zahlungsanbietern hängen. Insgesamt schätze ich die Umsätze durch Zahlungsabwicklung mit nicht in Deutschland lizensierten Angeboten auf rund 350 Millionen Euro pro Jahr." Sven Giegold, der grüne Europaabgeordnete, bringt die Sache so auf den Punkt: "Also, die Banken verdienen sich eine goldene Nase mit einem Geschäft, das illegal ist." Solange der Markt in Deutschland nicht reguliert sei, meint Sven Giegold. Eine Möglichkeit könnte sein, Zahlungswege zu blockieren, sagt der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Ingo Fiedler. Allerdings habe auch das in den Ländern, die es versucht hätten, nicht wirklich funktioniert. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn - kurz BaFin - erklärte dem Deutschlandfunk, dass sie zurzeit wenig Handhabe sehe, die Zahlungen zu stoppen. Sie sieht beim Internet-Glückspiel keine "strafbare Vortat", etwa den Tatbestand der Geldwäsche, der ein Einschreiten der Behörde erfordere. Der Wirtschaftswissenschaftler Ingo Fiedler, stellt klar: "Das Glücksspielrecht ist nationalstaatliches Recht, während der Finanzmarkt europaweit, Binnenmarktrichtlinie ist.

  • Spielersperren (OASIS) und ihre grenzüberschreitende Wirksamkeit
  • Vor-Ort-Beratungsstellen für problematisches Spielverhalten in Grenzstädten
  • Informationskampagnen zu Glücksspielsucht in Grenzregionen
  • Kooperationen deutscher Beratungsstellen mit ausländischen Casinos
  • Selbsttests und Limitsetzung für Besucher grenznaher Spielbanken

Wenn wir also die deutsche Aufsicht, die BaFin haben, die kann natürlich etwas zu den in Deutschland registrierten Zahlungsdienstleistern sagen, die eine sogenannte ZAG-Lizenz halten, die kann aber nichts zu denen sagen, die auf Zypern sitzen oder in Malta sitzen.

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