10 Andresen, Pressemitteilung der Bündnis 90 Die Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein vom 07.08.2012; Arendts, ISA-GUIDE, Artikel 61308 vom 14.09.2012; Giebeler, Pressemitteilung des Innenministeriums Schleswig-Holstein vom 24.08.2012; Maltzan/Bethge, Pressemitteilung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 24.07.2012; Schultheis, in: Gesellschaft, Politik und Recht, politik.pr-gateway.de, Pressemitteilung vom 28.09.2012; Wild, ZfWG 2012, 247. 11 Andresen, Pressemitteilung der Bündnis 90 Die Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein vom 07.08.2012; DDV, Pressemitteilung vom 04.07.2012; Giebeler, Pressemitteilung des Innenministeriums Schleswig-Holstein vom 24.08.2012; Maltzan/Bethge, Pressemitteilung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 24.07.2012. 12 Arendts, ISA-GUIDE, Artikel 61308 vom 14.09.2012; Grüne Fraktion Schleswig-Holstein, Pressemitteilung vom 31.10.2012; ISA-GAMING, ISA-GUIDE, Artikel 68242 vom 03.12.2012; Universität Hohenheim, Forschungsstelle Glücksspiel, Glücksspielstaatsvertrag 2012 Glücksspielgesetz Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Lotterien Automatenspiele Leistungsschutzrecht Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. Ein spezielles Siegel soll ab dem 1. Juli den Glücksspielmarkt in Deutschland transparenter für Verbraucherinnen und Verbraucher machen. Anbieter können das »GGL Prüf- und Erlaubnissiegel« nutzen, damit Spieler auf den ersten Blick legale Glücksspiele im Internet besser von illegalen unterscheiden können, teilte die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit. Der SPIEGEL hatte darüber schon im Juni berichtet.
- Vollständiges Verbot von Glücksspielangeboten ohne deutsche Lizenz
- Zahlungsblockaden für illegale Anbieter in Zusammenarbeit mit Banken
- Beschlagnahmung von Domainnamen nicht lizenzierter Webseiten
- Intensivierte Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden in den Ländern
Anbieter könnten damit auf den Startseiten ihrer Homepages darüber informieren, dass sie über eine staatliche Erlaubnis in Deutschland verfügen und sich an die Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags zum Spielerschutz halten. Dies sorge »für mehr Verbrauchersicherheit und Spielerschutz«, schrieb die erst 2021 geschaffene Behörde. Rund 13,4 Milliarden Euro setzte der legale deutsche Glücksspielmarkt im Jahr 2022 um. Erfasst werden Bruttospielerträge, das heißt die Spieleinsätze abzüglich der Spielgewinne. Die Angaben beruhen auf den Meldungen der Anbieter an die Glücksspielaufsichtsbehörden und auf den Steuerstatistiken der Steuerbehörden. An diesem Markt haben die Anbieter in der Zuständigkeit der GGL einen Anteil von gut einem Viertel – also Spielerträge von etwa dreieinhalb Milliarden Euro. Der größte Teil davon entfällt cas casino spielen mit bonus ohne einzahlung mit 1,4 Milliarden Euro auf Sportwetten. Danach folgen die Klassen- und Soziallotterien mit 900 Millionen Euro und die Veranstalter von virtuellen Automatenspielen und Onlinepoker mit einem Marktanteil von 800 Millionen Euro.
9. Häufige Fragen rund um das aktuelle online Glücksspielgesetz 2026
10 Andresen, Pressemitteilung der Bündnis 90 Die Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein vom 07.08.2012; Arendts, ISA-GUIDE, Artikel 61308 vom 14.09.2012; Giebeler, Pressemitteilung des Innenministeriums Schleswig-Holstein vom 24.08.2012; Maltzan/Bethge, Pressemitteilung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 24.07.2012; Schultheis, in: Gesellschaft, Politik und Recht, politik.pr-gateway.de, Pressemitteilung vom 28.09.2012; Wild, ZfWG 2012, 247. 11 Andresen, Pressemitteilung der Bündnis 90 Die Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein vom 07.08.2012; DDV, Pressemitteilung vom 04.07.2012; Giebeler, Pressemitteilung des Innenministeriums Schleswig-Holstein vom 24.08.2012; Maltzan/Bethge, Pressemitteilung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 24.07.2012. 12 Arendts, ISA-GUIDE, Artikel 61308 vom 14.09.2012; Grüne Fraktion Schleswig-Holstein, Pressemitteilung vom 31.10.2012; ISA-GAMING, ISA-GUIDE, Artikel 68242 vom 03.12.2012; Universität Hohenheim, Forschungsstelle Glücksspiel, Glücksspielstaatsvertrag 2012 Glücksspielgesetz Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Lotterien Automatenspiele Leistungsschutzrecht Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. Ein spezielles Siegel soll ab dem 1. Juli den Glücksspielmarkt in Deutschland transparenter für Verbraucherinnen und Verbraucher machen.
Wie kann ich durch das Glücksspielgesetz mein Geld zurück bekommen?
Anbieter können das »GGL Prüf- und Erlaubnissiegel« nutzen, damit Spieler auf den ersten Blick legale Glücksspiele im Internet besser von illegalen unterscheiden können, teilte die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit. Der SPIEGEL hatte darüber schon im Juni berichtet. Anbieter könnten damit auf den Startseiten ihrer Homepages darüber informieren, dass sie über eine staatliche Erlaubnis in Deutschland verfügen und sich an die Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags zum Spielerschutz halten. Dies sorge »für mehr Verbrauchersicherheit und Spielerschutz«, schrieb die erst 2021 geschaffene Behörde. Rund 13,4 Milliarden Euro setzte der legale deutsche Glücksspielmarkt im Jahr 2022 um.
9.4 ❓ Seit wann gilt in Deutschland ein neues online Glücksspielgesetz 2021?
Erfasst werden Bruttospielerträge, das heißt die Spieleinsätze abzüglich der Spielgewinne. Die Angaben beruhen auf den Meldungen der Anbieter an die Glücksspielaufsichtsbehörden und auf den Steuerstatistiken der Steuerbehörden. An diesem Markt haben die Anbieter in der Zuständigkeit der GGL einen Anteil von gut einem Viertel – also Spielerträge von etwa dreieinhalb Milliarden Euro. Der größte Teil davon entfällt cas casino spielen mit bonus ohne einzahlung mit 1,4 Milliarden Euro auf Sportwetten. Danach folgen die Klassen- und Soziallotterien mit 900 Millionen Euro und die Veranstalter von virtuellen Automatenspielen und Onlinepoker mit einem Marktanteil von 800 Millionen Euro. Münster, 28.06.2012 – In Nordrhein-Westfalen bleibt beim Glücksspiel auch nach dem 1. Juli 2012 vorerst alles beim Alten und damit das Spielen im Internet verboten. Vom Landtag in Düsseldorf kommt aber ein ganz klares Signal: Spielinteressierte in Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft nach bundeseinheitlichen Regeln spielen können – die gesetzliche Grundlage hierfür wird momentan geschaffen.
| Anbietertyp | Alt-Status | Erforderlicher Neuantrag | Übergangsfrist | Bedingung |
|---|---|---|---|---|
| Bereits lizenzierter Online-Anbieter (in D) | Besitzt GGL-Lizenz | Anpassungsantrag für neue Auflagen | Bis 30.06.2027 | Volle Compliance mit neuem Spielerschutz während Frist |
| Anbieter im EU-Ausland mit deutschem Marktzugang | Keine deutsche Lizenz, operiert nach EU-Recht | Vollständiger Lizenzantrag bei GGL | Bis 31.12.2026 | Ab 01.01.2027 Sperrung ohne deutsche Lizenz |
| Stationäres Casino (landeslizenziert) | Landeslizenz | Eintragung in das neue Bundesregister | Bis 31.12.2028 | Automatische Übernahme, wenn keine Verstöße vorliegen |
Dazu WestLotto Unternehmenssprecher Axel Weber: „Wir setzen alles daran, dass auch bei uns in NRW so schnell wie möglich online gespielt werden kann. Bis das soweit ist, können Spielinteressierte die umfangreichen Lotterieangebote und Sportwetten landesweit in allen Annahmestellen wie gewohnt spielen.“ Online-Lotterieangebote sowie auch Sportwetten privater Anbieter bleiben in Nordrhein-Westfalen damit zunächst nach wie vor illegal. Während viele Teile der Bundesrepublik zum 1. Juli 2012 bereits nach den neuen bundes-einheitlichen Rahmenbedingungen spielen, greifen die Änderungen in Nordrhein-Westfalen erst mit der Verabschiedung durch den hiesigen Landtag. Die Landtagswahlen Mitte Mai hatten den Beschluss des neuen Glücksspielgesetzes verzögert. Nach der Verabschiedung des Gesetzes in Nordrhein-Westfalen kommen vor allem auf die Bereiche Lotto und Sportwetten erhebliche Neuerungen zu. So werden staatliche Lotterieangebote auch im Internet spielbar sein. Online-Lotterieangebote privater und ausländischer Anbieter, wie beispielsweise Lottoland und Euromillions bleiben aber weiterhin verboten. Bei Sportwetten wird das staatliche Monopol aufgehoben werden: Es wird bundesweit bis zu zwanzig lizenzierte Anbieter geben, deren Angebote online gespielt werden können.
Spielhallen sind weiterhin attraktiv
Bislang waren die Spielformen, die den Nutzern im Netz angeboten werden, überwiegend illegal, trotzdem wurden sie geduldet. Und dass es nun endlich einen verlässlichen Rechtsrahmen gibt, auf den sich alle sechzehn Bundesländer verständigt haben, gilt denn auch als das Beste, was der Glücksspielstaatsvertrag zu bieten hat. Das sehen sowohl Kritiker als auch Befürworter des Kompromisses so, sagt Jörg Ukrow, der Vertreter der saarländischen Glücksspielaufsicht. "Das ist grundsätzlich auch ein Wert an sich, denn bei einer Zerfledderung der Glücksspielregulierung in Deutschland gäbe es eigentlich nur einen Nutznießer, das wären private Anbieter, die sich nicht an den Schutzzielen des Paragraphen 1 orientieren. "Und dort sei als wesentliches Ziel des Glücksspielstaatsvertrages ein wirksamer Spieler- und Jugendschutz formuliert, so Ukrow.
Fazit: Regulierung des Glücksspiels in Deutschland vor ungewisser Zukunft?
Überdies hätte jedes Bundesland, das den Vertrag nicht ratifiziert, das Glücksspiel in eigener Regie regeln müssen. Damit haben die Bundesländer allerdings keine guten Erfahrungen gemacht. "Das ist grundsätzlich auch ein Wert an sich, denn bei einer Zerfledderung der Glücksspielregulierung in Deutschland gäbe es eigentlich nur einen Nutznießer, das wären private Anbieter, die sich nicht an den Schutzzielen des Paragraphen 1 orientieren." Und dort sei als wesentliches Ziel des Glücksspielstaatsvertrages ein wirksamer Spieler- und Jugendschutz formuliert, so Ukrow. 2012 scherte Schleswig-Holstein als einziges Bundesland aus dem Glücksspielstaatsvertrag aus und fuhr seinen eigenen Kurs. Es vergab Lizenzen für Online Glücksspiele, die überall sonst verboten waren.
Der Glücksspielstaatsvertrag
Zwar durften ausschließlich Bewohner Schleswig-Holsteins diese Glücksspielangebote nutzen, aber geworben wurde dafür bundesweit. Die Anbieter hätten sich frühzeitig in Stellung bringen wollen, sagt Ilona Füchtenschnieder vom Fachverband Glücksspielsucht in Bielefeld. Wir haben hier ein Land mit 2,9 Millionen Einwohnern und da wird die ganze Bundesrepublik beschallt mit Werbung für Online-Casinos. Und es geht ja nur darum, cas casino bonus ohne einzahlung promo code dass man neue Kunden anwirbt und auch schon für die neuen Zeiten vorsorgt." Um den entstandenen Wildwuchs zu beseitigen, haben sich die Länder darauf verständigt, die bislang illegal operierenden Anbieter zu legalisieren. Für Vertreter von Hilfsorganisationen, die sich um jene kümmern, die spielsüchtig werden, sei das ein Kotau vor der Branche, findet Kurt-Willi Sirrenberg. Mit cas glucksspielanbieter deutschland Verteilung dieser Lizenzen wird im Herbst gerechnet. Auch das staatliche Sportwettenangebot Oddset wird dann im Internet spielbar sein. Ab Juli gelten für das Online-Glücksspiel verbindliche Regeln in Deutschland. Bislang waren die Spielformen, die den Nutzern im Netz angeboten werden, überwiegend illegal, trotzdem wurden sie geduldet. Und dass es nun endlich einen verlässlichen Rechtsrahmen gibt, auf den sich alle sechzehn Bundesländer verständigt haben, gilt denn auch als das Beste, was der Glücksspielstaatsvertrag zu bieten hat. Das sehen sowohl Kritiker als auch Befürworter des Kompromisses so, sagt Jörg Ukrow, der Vertreter der saarländischen Glücksspielaufsicht. "Das ist grundsätzlich auch ein Wert an sich, denn bei einer Zerfledderung der Glücksspielregulierung in Deutschland gäbe es eigentlich nur einen Nutznießer, das wären private Anbieter, die sich nicht an den Schutzzielen des Paragraphen 1 orientieren. "Und dort sei als wesentliches Ziel des Glücksspielstaatsvertrages ein wirksamer Spieler- und Jugendschutz formuliert, so Ukrow.
Der aktuelle Stand des Glücksspiels in Deutschland
Er leitet eine Selbsthilfegruppe und ist Mitglied im Betroffenenbeirat Bayern. "Rein rechtlich kann keiner verstehen, dass Unternehmen, die über Jahre hinweg gegen Gesetze verstoßen haben und sich an keinerlei Regeln gehalten haben, plötzlich toleriert werden und dann auch Lizenzen bekommen." Bei den Ländern habe wohl die Überlegung überwogen, wenn sie aus illegalen Anbietern legale machten, dann funktioniere auch der Spielerschutz, glaubt Tobias Hayer, Experte für Spielsucht an der Universität Bremen:"Die Glücksspielanbieter, die Online-Glücksspielanbieter vornehmlich, haben aus dem illegalen Bereich Fakten geschaffen, sie haben Spielanreize gesetzt und argumentieren jetzt damit, okay, wir müssen also raus aus dem illegalen Bereich, erst dann können wir dieses ganze Glücksspielwesen letztendlich in geordnete Bahnen lenken. Und das finde ich ist ein sehr krudes, ein sehr schiefes Argument. Stellen sie sich einmal vor, irgendjemand aus dem Cannabis-Bereich vermarktet sein Produkt aus dem illegalen Bereich heraus und rennt dann zur Politik und sagt, oh, ich beherrsche hier neunzig Prozent des Marktes, gib mir bitte eine Lizenz, dann kann ich auch für den Verbraucherschutz Sorge tragen. Das ist meiner Meinung nach rechtspolitisch fragwürdig." "Die Glücksspielanbieter, die Online-Glücksspielanbieter vornehmlich, haben aus dem illegalen Bereich Fakten geschaffen, sie haben Spielanreize gesetzt und argumentieren jetzt damit, okay, wir müssen also raus aus dem illegalen Bereich, erst dann können wir dieses ganze Glücksspielwesen letztendlich in geordnete Bahnen lenken.
Vorgaben & Ziele des GlüStV
Spielerschutz sei für die illegalen Anbieter ein Fremdwort, sagt Guido Lenné. Er betreibt eine Anwaltskanzlei, die sich um die Rechte von Spielern kümmert. Vorausgegangen ist der Anzeige eine Sportwettenkonzession durch das Regierungspräsidium Darmstadt an Tipico, einen privaten Sportwettenanbieter. "TIPICO bewirbt auf der eigenen Homepage nicht nur Sportwettenangebote sondern auch sonstige "Games", wie es da heißt, und diese Vermischung, die ist nach dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag aus unsere Sicht unzulässig und deswegen hätte diese Lizenz nicht erteilt werden dürfen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es mit rechten Dingen zugeht, dass man sagt, okay, demnächst ändert sich vielleicht das Gesetz und im Vorfeld erteilt man dann schon mal eine Genehmigung, dass sie ab jetzt schon offiziell ihr Glücksspiel anbieten dürfen.
Die Chronologie des Glücksspielgesetzes in Deutschland
Bereits 2012 waren die Länder der Meinung, dass sie auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren müssen und vereinbarten deshalb, zunächst die bis dahin illegal am Markt agierenden Anbieter von privaten Sportwetten aus der Schmuddelecke herauszuholen. Sie beauftragten das Land Hessen, ein Verfahren zu entwickeln, um entsprechende Lizenzen zu vergeben. Sonderlich erfolgreich waren die Länder dabei nicht.Über Jahre landete die Vergabepraxis immer wieder vor den Gerichten. Und es hat bis Oktober des vergangenen Jahres gedauert, bis der juristische Streit beigelegt war und die privaten Wettanbieter in Deutschland Konzessionen erhielten. Überdies hätte jedes Bundesland, das den Vertrag nicht ratifiziert, das Glücksspiel in eigener Regie regeln müssen. Damit haben die Bundesländer allerdings keine guten Erfahrungen gemacht. "Das ist grundsätzlich auch ein Wert an sich, denn bei einer Zerfledderung der Glücksspielregulierung in Deutschland gäbe es eigentlich nur einen Nutznießer, das wären private Anbieter, die sich nicht an den Schutzzielen des Paragraphen 1 orientieren." Und dort sei als wesentliches Ziel des Glücksspielstaatsvertrages ein wirksamer Spieler- und Jugendschutz formuliert, so Ukrow.
- Höhere Steuersätze für Online-Casinospiele und virtuelle Slots
- Steuerliche Gleichbehandlung aller Glücksspielprodukte im Internet
- Besteuerung am Sitz des Anbieters, nicht des Spielers
- Umsatzsteuerpflicht für alle Vermittlungsleistungen
2012 scherte Schleswig-Holstein als einziges Bundesland aus dem Glücksspielstaatsvertrag aus und fuhr seinen eigenen Kurs. Es vergab Lizenzen für Online Glücksspiele, die überall sonst verboten waren. Zwar durften ausschließlich Bewohner Schleswig-Holsteins diese Glücksspielangebote nutzen, aber geworben wurde dafür bundesweit. Die Anbieter hätten sich frühzeitig in Stellung bringen wollen, sagt Ilona Füchtenschnieder vom Fachverband Glücksspielsucht in Bielefeld. Wir haben hier ein Land mit 2,9 Millionen Einwohnern und da wird die ganze Bundesrepublik beschallt mit Werbung für Online-Casinos. Und es geht ja nur darum, cas casino bonus ohne einzahlung promo code dass man neue Kunden anwirbt und auch schon für die neuen Zeiten vorsorgt." Um den entstandenen Wildwuchs zu beseitigen, haben sich die Länder darauf verständigt, die bislang illegal operierenden Anbieter zu legalisieren.
Glücksspielstaatsvertrag vor 2021: Sportwetten-Regelungen
Münster, 28.06.2012 – In Nordrhein-Westfalen bleibt beim Glücksspiel auch nach dem 1. Juli 2012 vorerst alles beim Alten und damit das Spielen im Internet verboten. Vom Landtag in Düsseldorf kommt aber ein ganz klares Signal: Spielinteressierte in Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft nach bundeseinheitlichen Regeln spielen können – die gesetzliche Grundlage hierfür wird momentan geschaffen. Dazu WestLotto Unternehmenssprecher Axel Weber: „Wir setzen alles daran, dass auch bei uns in NRW so schnell wie möglich online gespielt werden kann. Bis das soweit ist, können Spielinteressierte die umfangreichen Lotterieangebote und Sportwetten landesweit in allen Annahmestellen wie gewohnt spielen.“ Online-Lotterieangebote sowie auch Sportwetten privater Anbieter bleiben in Nordrhein-Westfalen damit zunächst nach wie vor illegal.
Spielerschutz: Neuer Glücksspielstaatsvertrag nennt klare Ziele
Während viele Teile der Bundesrepublik zum 1. Juli 2012 bereits nach den neuen bundes-einheitlichen Rahmenbedingungen spielen, greifen die Änderungen in Nordrhein-Westfalen erst mit der Verabschiedung durch den hiesigen Landtag. Die Landtagswahlen Mitte Mai hatten den Beschluss des neuen Glücksspielgesetzes verzögert. Nach der Verabschiedung des Gesetzes in Nordrhein-Westfalen kommen vor allem auf die Bereiche Lotto und Sportwetten erhebliche Neuerungen zu. So werden staatliche Lotterieangebote auch im Internet spielbar sein.
e) Umgang mit Lootboxen und Glückspiel-Streams
Online-Lotterieangebote privater und ausländischer Anbieter, wie beispielsweise Lottoland und Euromillions bleiben aber weiterhin verboten. Bei Sportwetten wird das staatliche Monopol aufgehoben werden: Es wird bundesweit bis zu zwanzig lizenzierte Anbieter geben, deren Angebote online gespielt werden können. Mit cas glucksspielanbieter deutschland Verteilung dieser Lizenzen wird im Herbst gerechnet. Auch das staatliche Sportwettenangebot Oddset wird dann im Internet spielbar sein. Ab Juli gelten für das Online-Glücksspiel verbindliche Regeln in Deutschland. Für Vertreter von Hilfsorganisationen, die sich um jene kümmern, die spielsüchtig werden, sei das ein Kotau vor der Branche, findet Kurt-Willi Sirrenberg. Er leitet eine Selbsthilfegruppe und ist Mitglied im Betroffenenbeirat Bayern. "Rein rechtlich kann keiner verstehen, dass Unternehmen, die über Jahre hinweg gegen Gesetze verstoßen haben und sich an keinerlei Regeln gehalten haben, plötzlich toleriert werden und dann auch Lizenzen bekommen." Bei den Ländern habe wohl die Überlegung überwogen, wenn sie aus illegalen Anbietern legale machten, dann funktioniere auch der Spielerschutz, glaubt Tobias Hayer, Experte für Spielsucht an der Universität Bremen:"Die Glücksspielanbieter, die Online-Glücksspielanbieter vornehmlich, haben aus dem illegalen Bereich Fakten geschaffen, sie haben Spielanreize gesetzt und argumentieren jetzt damit, okay, wir müssen also raus aus dem illegalen Bereich, erst dann können wir dieses ganze Glücksspielwesen letztendlich in geordnete Bahnen lenken. Und das finde ich ist ein sehr krudes, ein sehr schiefes Argument.
- Maximale Spieleinsätze von 1 Euro pro Runde an Online-Spielautomaten
- Mindestspielzeit von 5 Sekunden pro Runde bei Slots
- Verbot von automatischen Wiederholungsfunktionen („Autoplay“)
- Keine Bonusanreize, die verlorenes Geld zurückerstatten („Verlustrückerstattung“)
Stellen sie sich einmal vor, irgendjemand aus dem Cannabis-Bereich vermarktet sein Produkt aus dem illegalen Bereich heraus und rennt dann zur Politik und sagt, oh, ich beherrsche hier neunzig Prozent des Marktes, gib mir bitte eine Lizenz, dann kann ich auch für den Verbraucherschutz Sorge tragen. Das ist meiner Meinung nach rechtspolitisch fragwürdig." "Die Glücksspielanbieter, die Online-Glücksspielanbieter vornehmlich, haben aus dem illegalen Bereich Fakten geschaffen, sie haben Spielanreize gesetzt und argumentieren jetzt damit, okay, wir müssen also raus aus dem illegalen Bereich, erst dann können wir dieses ganze Glücksspielwesen letztendlich in geordnete Bahnen lenken. Spielerschutz sei für die illegalen Anbieter ein Fremdwort, sagt Guido Lenné. Er betreibt eine Anwaltskanzlei, die sich um die Rechte von Spielern kümmert. Vorausgegangen ist der Anzeige eine Sportwettenkonzession durch das Regierungspräsidium Darmstadt an Tipico, einen privaten Sportwettenanbieter. "TIPICO bewirbt auf der eigenen Homepage nicht nur Sportwettenangebote sondern auch sonstige "Games", wie es da heißt, und diese Vermischung, die ist nach dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag aus unsere Sicht unzulässig und deswegen hätte diese Lizenz nicht erteilt werden dürfen.
| Glücksspielform | Status ab 2027 | Begründung | Strafandrohung bei Verstoß |
|---|---|---|---|
| Online-Automatenspiele mit sofortigem Ergebnis (Slots) außerhalb lizenzierter Casinos | Verboten | Besonders suchtgefährdend, schwer kontrollierbar | Bußgeld bis 500.000€, behördliche Sperrung der Website |
| Glücksspiele in Social Media (z.B. "Gewinnspiele" mit Einsatz) | Verboten | Unerlaubtes Anbieten, oft ohne Alterskontrolle | Bußgeld für Plattformbetreiber bis 100.000€ pro Fall |
| Virtuelle Sportwetten auf eSports-Turniere | Erlaubt mit Sonderlizenz | Nur auf professionelle Ligen mit festem Regelwerk und Anti-Match-Fixing-Maßnahmen | Ohne Lizenz: Strafbare Handlung nach GlüStV |
| Private Pokerrunden mit Geldbezug | Erlaubt in engen Grenzen | Sozialadäquat bei geringen Einsätzen und im privaten Rahmen | Max. 50€ Gesamteinsatz pro Abend; kein Hausanteil |
Wir können uns nicht vorstellen, dass es mit rechten Dingen zugeht, dass man sagt, okay, demnächst ändert sich vielleicht das Gesetz und im Vorfeld erteilt man dann schon mal eine Genehmigung, dass sie ab jetzt schon offiziell ihr Glücksspiel anbieten dürfen. Bereits 2012 waren die Länder der Meinung, dass sie auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren müssen und vereinbarten deshalb, zunächst die bis dahin illegal am Markt agierenden Anbieter von privaten Sportwetten aus der Schmuddelecke herauszuholen. Sie beauftragten das Land Hessen, ein Verfahren zu entwickeln, um entsprechende Lizenzen zu vergeben. Sonderlich erfolgreich waren die Länder dabei nicht.Über Jahre landete die Vergabepraxis immer wieder vor den Gerichten. Und es hat bis Oktober des vergangenen Jahres gedauert, bis der juristische Streit beigelegt war und die privaten Wettanbieter in Deutschland Konzessionen erhielten.









